Tour de Côte d'Or
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Vom 29. bis 31. Mai nahm das Team an der Elite-Rundfahrt in Frankreich teil. Die dreitägige Tour de Côte-d'Or auf höchstem nationalem Niveau Frankreichs (DN1) umfasste drei Etappen über jeweils 150 bis 160 Kilometer. Das sechsköpfige Team war hochmotiviert, diese anspruchsvolle Rundfahrt erfolgreich zu bestreiten.
1. Etappe (153,4 km in 3:15:11 h, Ø 47,156 km/h)
Der erste Tag war zwar eher flach, doch ein Blick auf den Windradar versprach – ähnlich wie im Vorjahr – ein Windkantenspektakel. Auf dem häufig offenen Terrain rund um Dijon kam es dann tatsächlich wie erwartet. Bereits die erste Rennstunde wurde in einem höllischen Tempo gefahren. In den ersten 40 Kilometern lagen der einzige Bergpreis des Tages sowie ein Zwischensprint, weshalb das Rennen von Beginn an äusserst umkämpft war.
Während der gesamten Etappe konnte sich keine Spitzengruppe entscheidend absetzen, was das Rennen zusätzlich hektisch machte. Erst auf den Schlussrunden gelang es einer kleinen Gruppe, sich um rund 30 Sekunden vom Feld zu lösen. Mit dabei war auch Livio Stefani. Drei Kilometer vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe jedoch wieder eingeholt, da zahlreiche Teams einen Massensprint herbeiführen wollten.
Trotz der späten Einholung klassierte sich Livio auf dem starken 10. Schlussrang. Auch Nico Del Fabro, Livio Sido und Niklas Plattner erreichten zeitgleich mit dem Hauptfeld das Ziel. Aufgrund der enormen Hitze verlor Alessio Bragagna etwas Zeit, während Cédric Eilinger das Rennen leider vorzeitig beenden musste.
2. Etappe (152,8 km in 3:33:46 h, Ø 42,888 km/h)
Neben der anhaltenden Hitze warteten auf der zweiten Etappe beinahe 2'000 Höhenmeter auf die Fahrer. Auch der zweite Renntag wurde in hohem Tempo und mit grosser Intensität gefahren. Unser Team präsentierte sich erneut stark und erreichte geschlossen die drei anspruchsvollen Schlussrunden.
Dort wurden unsere Fahrer selbst aktiv und initiierten mehrere Angriffe. Niklas Plattner gehörte zu den Initiatoren einer vielversprechenden Gruppe und konnte sich gemeinsam mit weiteren Fahrern vom Feld lösen. Leider wurde seine Attacke durch einen Sturz gebremst, der von einem Zuschauer verursacht wurde. Glücklicherweise konnte er das Rennen fortsetzen und blieb ohne ernsthafte Verletzungen.
Hinter der elfköpfigen Spitzengruppe klassierten sich Livio Stefani und Livio Sido mit einem Rückstand von 1:01 Minuten im Hauptfeld und blieben damit im Gesamtklassement weiterhin aussichtsreich positioniert.
3. Etappe (152 km in 3:38:43 h, Ø 41,698 km/h)
Der dritte und letzte Tag wies eine ähnliche Charakteristik wie die zweite Etappe auf und versprach somit einen weiteren äusserst harten Renntag. Das ständige Auf und Ab verlangte den Fahrern nach zwei intensiven Tagen nochmals alles ab.
In einer gefährlichen Abfahrt kam Livio Sido leider zu Fall und musste das Rennen aufgeben. Glücklicherweise blieb auch er von schweren Verletzungen verschont. Niklas Plattner, Alessio Bragagna und Livio Stefani konnten bis zu den Schlussrunden in der Spitzengruppe mithalten.
Am Ende unterstrich Livio Stefani seine ausgezeichnete Form und sicherte sich mit einem herausragenden Sprint den starken 3. Platz auf der Schlussetappe. Auch Alessio Bragagna erreichte das Ziel mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Im Gesamtklassement konnte Livio zwar keine grossen Sprünge mehr nach vorne machen, belegte zum Abschluss der Rundfahrt aber den hervorragenden 12. Gesamtrang.


