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Oberschwaben Cycling Grand Prix

  • vor 13 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

1. Etappe

Die 1. Etappe war von Kälte und Regen geprägt. Entsprechend startete das Feld dick eingepackt auf den insgesamt eher einfachen Rundkurs, der lediglich mit einem kurzen Schlussanstieg ins Ziel eine Schwierigkeit bereithielt.

Auf den zwölf zu absolvierenden Runden erwies es sich als schwierig, eine entscheidende Gruppe zu bilden, da der Wind klar zugunsten des Feldes spielte. Auch eine offensive Aktion unseres Teams zur Rennhälfte blieb ohne Erfolg. Erst in der zweitletzten Runde konnten sich zwei Fahrer absetzen, womit es im Hauptfeld nur noch um Platz drei ging.

Unsere Fahrer positionierten sich vor dem Schlussanstieg allesamt im vorderen Drittel. Dort wurde bereits früh ein langer Sprint lanciert. Mit den Schlussrangierungen 6 (Dominik Weiss), 10 (Joel Iten), 11 (Miro Wullschleger), 20 (Alessio Bragagna) und 21 (Cedric Eilinger) klassierten sich gleich alle Fahrer weit vorne. So konnte das Team trotz der schwierigen Bedingungen den kalten und nassen Renntag mit guter Stimmung abschliessen und eine gute Ausgangslage für die Rundfahrt schaffen.


2. Etappe – Zeitfahren

Am zweiten Tag stand ein 14 km langes Zeitfahren auf dem Programm. Auch im Kampf gegen die Uhr konnten zwei Top-10-Ergebnisse herausgefahren werden. Alessio Bragagna bestätigte seine aufsteigende Formkurve mit einem 6. Rang und Joel Iten belegte den zweiten Tag in Folge den 10. Schlussrang.


3. Etappe

Das ebenfalls eher flache 93 km lange Teilstück am dritten Tag endete mit einem erneuten Top-10-Ergebnis von Joel Iten, was ihn auf den 5. Platz im Gesamtklassement hievte. Sein 6. Rang bewies definitiv, dass er um den Gesamtsieg kämpfen konnte am letzten Tag. Auch Miro Wullschleger verlor als 20. nicht viel Zeit und wahrte seine Chancen auf eine Top-Platzierung im Gesamtklassement. Leider musste Alessio Bragagna während der Etappe krankheitsbedingt aussteigen - gute Besserung an dieser Stelle.


4. Etappe

Der letzte Tag führte über einen hügeligen Rundkurs. Dabei galt es jeweils einen rund einen Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich 8 % Steigung zu bewältigen. Von Beginn an fuhren sowohl Joel Iten als auch Miro Wullschleger jeweils mit den Vordersten über den Anstieg. In der Anfangsphase konnten die beiden stets in guter Position in den Anstieg fahren, durch die Helferarbeit von Cédric Eilinger und Dominik Weiss. Am Hauptanstieg war das Tempo nie extrem hoch, aber konstant schnell. Es gab immer wieder kleinere Angriffe, wirklich absetzen konnte sich jedoch lange niemand – mit Ausnahme jener drei Fahrer, aus deren Gruppe später auch der Sieger hervorging.


Als sich in der zweitletzten Runde am Berg eine achtköpfige Gruppe absetzen konnte, waren Joel und Miro dann auch mit dabei. Die Gruppe harmonierte gut. In der letzten Runde griff Joel am Berg nochmals an, kam aber nicht weg, da der spätere Dritte der Gesamtwertung sämtliche Attacken sofort neutralisierte.

In der Schlussrunde konnte die Gruppe zwei der drei Spitzenfahrer stellen, während der andere das Ziel solo erreichte. Dahinter ging es also noch um Platz 2. Da das Ziel bergauf und sehr verwinkelt war, wollten unsere Teamfahrer in den ersten Positionen auf die Zielgerade einbiegen. Dies gelang und sie waren für den Sprint ideal positioniert, wurden auf den letzten Metern jedoch leider noch von einem Fahrer übersprintet. Am Ende resultierten Rang 3 (Joel) und Rang 4 (Miro).


Nach diesem herausragenden Auftritt auf der Schlussetappe verbesserte sich Joel Iten noch auf den 2. Platz in der Gesamtwertung. Miro wurde starker 4. und das Team gewann ebenfalls die Teamwertung!


Die Platzierungen im Gesamtklassement:

Joel Iten: 2. Rang

Miro Wullschleger: 4. Rang

Cédric Eilinger: 35. Rang

Dominik Weiss: 41. Rang

Alessio Bragagna: DNF



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