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Torino-Biella UCI 1.2

  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit


Am Sonntag, 19. April stand das letzte Rennen im April auf dem Programm. Für unser Team standen, aufgrund einer kurzfristen Krankheit, nur vier Fahrer am Start. Die Strecke führte über 144 Kilometer mit insgesamt rund 1600 Höhenmetern, wobei sich der Grossteil der Anstiege auf die letzten 70 Kilometer konzentrierte.


Zu Beginn war das Tempo im Feld kontrolliert, grössere Angriffe blieben aus. Dadurch konnten sich die Fahrer gut verpflegen und Kräfte sparen. Erst nach längerer Zeit bildete sich eine Spitzengruppe, was das Rennen zusätzlich beruhigte. Vor dem ersten Anstieg wurde es dann etwas hektischer, da sich viele Fahrer in eine gute Position bringen wollten. Der erste Berg wurde bereits in solidem Tempo gefahren.

Kurz darauf folgte der längste Anstieg des Tages. Entgegen den Erwartungen wurde dieser nicht voll am Limit gefahren, dennoch begann sich das Feld zunehmend zu selektionieren. In dieser Phase kam es zu einem rennentscheidenden Zwischenfall für Niklas Plattner: Nach einer Kollision mit einem anderen Fahrer sprang ihm die Kette herunter und verklemmte sich. Durch den rund 30-sekündigen Zeitverlust und die anschliessend schwierige Verfolgung – unter anderem durch die Wagenkolonne in der Abfahrt – konnte er den Anschluss nicht mehr herstellen, womit sein Rennen frühzeitig entschieden war.


Nach den ersten Anstiegen formierte sich eine grosse Gruppe, die gemeinsam in die Schlussphase ging. Auf der ersten von insgesamt drei Zielrunden hatte dann auch Livio Stefani Pech. Ihm sprang die Kette heraus, wodurch er den Anschluss an die Spitzengruppe verlor. Jedoch gelang es ihm, nochmals zurück in eine etwa 25 Fahrer grosse Verfolgergruppe zu fahren.


In der Schlussphase mit den verbleibenden Höhenmetern sowie einem anspruchsvollen Kopfsteinpflaster-Anstieg wurde das Rennen endgültig entschieden. Eine gute Positionierung war dabei entscheidend. Miro Wullschleger befand sich früher schon zu weit hinten im Feld und musste am Pflasteranstieg sogar absteigen und schieben, wodurch er den Kontakt verlor. Er beendete das Rennen schliesslich in einer kleineren Gruppe. Livio Stefani konnte sich in seiner Gruppe behaupten und zeigte im Sprint eine starke Leistung. Als Dritter seiner Gruppe erreichte er am Ende Rang 26 im Schlussklassement und bescherte uns den ersten Top-30-Platz an einem UCI-Rennen.


Die Platzierungen:

Livio Stefani: 26. Rang

Miro Wullschleger: 93. Rang

Livio Sido: DNF

Niklas Plattner: DNF



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